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John Chamberlain

John Chamberlain, Gondola Charles Olson, 1982, bemalter und chromierter Stahl
John Chamberlain, Gondola Charles Olson, 1982, bemalter und chromierter Stahl
  • John Chamberlain, Gondola Charles Olson, 1982, bemalter und chromierter Stahl
  • Chamberlain in Paris | January 18 - May 9, 2020 | Installation view #1
  • Chamberlain in Paris | January 18 - May 9, 2020 | Installation view #2 | Gondola Charles Olson, 1982 (detail)
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  • Chamberlain in Paris | January 18 - May 9, 2020 | Installation view #8 | Ramfeezled Shiggers, 1991
  • Chamberlain in Paris | January 18 - May 9, 2020 | Installation view #8 | Ramfeezled Shiggers, 1991 (detail)
  • Chamberlain in Paris | January 18 - May 9, 2020 | Installation view #9
GALERIE KARSTEN GREVE PARIS

Chamberlain in Paris
18. Januar - 9. Mai 2020

Vernissage am Samstag, 18. Januar 2020, 18 - 20 Uhr
 
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Werken, die von Mitte der 1960er bis Anfang der 90er Jahre entstanden sind: Skulpturen, die ihm Anfang der 1960er Jahre großen Ruhm einbrachten, aber auch Collage, Monotypie und Fotografie. Der Avantgarde-Künstler Chamberlain sagte, dass er dank Dichtern wie Robert Creeley, Robert Duncan - und vor allem seinem Lehrer Charles Olson am Black Mountain College - lernte, "Worte zu sehen", sie zu manövrieren und zu extrahieren und dann wieder zu einer Art Collage zusammenzusetzen. Er näherte sich der Bildhauerei nach den gleichen assoziativen Prinzipien, indem er heterozyklische Objektfragmente einander gegenüberstellte. Er benutzte alte, verlassene Autokarosserien, die in den 1950er Jahren in den Hinterhöfen der USA reichlich vorhanden waren, und sammelte daraus Schrott, den er verschachtelt, zerknittert, aufbricht, faltet und glättet, bis er zu einem skulpturalen Werk gelangte. Diese Art von Ausdruckskraft sollte im Kontext dessen betrachtet werden, was die Künstler in der Nachkriegszeit in den USA erlebten - das heißt, die intensive Beziehung zwischen den Material und seiner Transformation war der Schlüssel. Durch Verdichtung oder Ausdehnung ist Bewegung in seinen Skulpturen wie auch in seinem fotografischen Ansatz allgegenwärtig. Dank der Widelux-Panoramakamera, die er seit 1977 einsetzt, konnten Form und Licht in Raum und Zeit erweitert werden. In seinen Fotografien, aber auch in seinen Collagen und Monotypien, nahm sich Chamberlain Freiheiten im bildnerischen Ausdruck, ohne auf die Prinzipien der Schwerkraft und Vertikalität zu achten. Daher wandte er für jedes Medium die gleiche Prämisse an: "Beginne mit der Beobachtung der Form und schaue, was daraus entsteht".
 
Zu den Werken von John Chamberlain
 
 

 
 
 
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